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Bei der Innenrenovation von 1999 senkte man den Chorboden von sieben auf drei Stufen über Niveau des Kirchenschiffs ab. Der Altar wurde völlig umgestaltet und unter dem Chorbogen neu aufgestellt. Damit rückte der Altartisch, ganz im Sinne des II. Vatikanischen Konzils, näher zum Volk und es entstand um diesen neuen sakralen Mittelpunkt Platz für vielfältige Begegnungen und Feierlichkeiten. Zelebrationsaltar und Ambo bestehen, wie auch die Halterung der zwölf Apostelkerzen im Chor, aus graublauem Muschelkalk mit eingestreuten schwarzen und weißen Äderungen und entstanden in der Werkstatt von Theo Kienzler, Zell a.H. Links vom Chorbogen erhielt der Tabernakel seinen neuen Standort. Er ist in drei hohe Flammensäulen eingearbeitet, die symbolisch sowohl auf den brennenden Dornbusch als auch auf die Heilige Dreifaltigkeit hinweisen. Rundum mit Jaspis belegt, zeigt die Vorderseite des Schreins die Symbole der Brotvermehrung. Links und rechts sind in zarter Andeutung Pfau und Phönix, uralte Zeichen für Schönheit und Unsterblichkeit, zu erkennen.
Die Lourdesgrotte wurde auf Wunsch von Winfried Willwerth, von 1982 bis 1997 Pfarrer von Biberach und Teilen der Bevölkerung, welche der Marienverehrung besonders zugetan waren, auf der Nordseite der Kirche im Schatten des Turmes errichtet. Die Arbeit wurde durch örtliche Handwerksbetriebe und von einer großen Zahl freiwilliger Helfer unentgeltlich geleistet. Das Material der Grotte besteht aus vulkanischem Porphyr vom Rebio, dem der Geroldseck gegenüberliegendem Berg. Die Einweihung der Anlage erfolgte am Himmelsfahrtstag 1991.
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Stand: 03.03.10 |